Was ich von Kuba über meinen Terror gelernt habe

Vom Attentat auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erfuhr ich über das Telefon. Meine beste Freundin rief an, um mich zu fragen, wo ich sei. Sie habe gerade auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gehen wollen, als ihr entgegenkommende Menschen von einem terroristischen Anschlag erzählt hätten. Nun sei sie zu Hause und rufe alle ihre Lieben…

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Lebensschützer und AfD vs. Verqueere – Das traurige Ende der Toleranz

  Seit ich aus meinem Urlaub in Kuba nach Deutschland zurückgekehrt bin, hat sich die Wahrnehmung meiner deutschen Lebensrealität stark verändert und es fällt mir anhaltend schwer, wieder mit Körper und Seele in meiner sogenannten Heimat anzukommen. Einer der Hauptgründe für meine anhaltende Befremdung mit meiner Kultur ist die negative Energie, die vielen Menschen wie…

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Meine Sexismus-FAQs

Letzten Sommer war ich bei einer Diskussionsveranstaltung mit Laurie Penny im Haus der Berliner Festspiele und hörte sie den magischen Satz sagen: „Ich habe keine Geduld, irgendwelchen Idioten die Grundpfeiler des Feminismus zu erklären!“ via GIPHY Genauso ist es. Dafür habe ich auch keine Geduld. Denn Idioten hören nicht zu. Sie interessieren sich auch nicht für meine…

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Gesucht: Das Muttertier im Mann*

Ich habe Grippe. Das ist ziemlich scheiße, aber nicht zwingend das Thema dieses Artikels. Viel interessanter ist nämlich, dass mein Partner auch Grippe hat. Das ist nicht deshalb spannender, weil mein Partner sich männlich* identifiziert, sondern weil ich anhand unserer gemeinsamen Erkrankung eine interessante Beobachtung gemacht habe: Ich bin ein Muttertier. Das mag für viele…

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Verqueeer

Ich bin nicht queer geboren worden. Oder anders formuliert: Wie wir alle bin ich zwar queer geboren, also in erster Linie als Mensch, doch entwickelte ich – größtenteils durch Sozialisation und zu einem verschwindend geringen Anteil durch eine aktive Auseinandersetzung mit meiner geschlechtlichen Identität – die Vorstellung meiner selbst als Frau*. Bei meiner Geburt, damals…

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(Sp)Reizend

Ich kann mich noch genau erinnern, wie meine Mutter mich in die Raumverteilung meiner Gesellschaft einführte: „Männer sind spreizend, Frauen sind reizend“ – nicht wort-, sondern sinngemäß zitiert. Wir saßen in der U Bahn und in meiner kindlich-naiven Vorstellung, mein Körper sei allein meine Angelegenheit, muss ich wohl meine Knie weiter als „es sich gehört“ voneinander entfernt…

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